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Donnerstag, 02.09.2010
Montag, 2010-04-26

Vorbereitungstreffen für das Sommercamp 2010

Vom 6. bis 10. April 2010 trafen sich die Betreuer des 9. CAMPUS15-Sommercamps im Malteserhof in...

Montag, 2010-01-04

CAMPUS15 Sommercamp 2010

Poster Summercamp 2010

Ab sofort bis zum 31. März 2010 kann man sich um einen Platz bewerben!

Donnerstag, 2009-10-15

Große Rückbegegnung 2009

Ca. 50 junge Erwachsene vergangener CAMPUS15-Projekte kamen in Kroatien für eine Große Rückbegegnung zusammen.

Zusammenführen Mittel- und Südosteuropäischer Jugend - Auswertung von Langzeiteffekten...

Internationale Jugendbegegnungen Mitteleuropa mit Südosteuropa als Beitrag zu Versöhnung und dauerhaftem Frieden in Europa

UNSERE ZIELE

Nach Konflikten werden Notunterkünfte eingerichtet, Lebensmittel verteilt, und Ärzte retten Verletzte. Den Maßnahmen ist eines gemeinsam: Betroffene brauchen schnell Hilfe zum Überleben. Aber: Kann Konflikten vorgebeugt werden? Warum Morde und Vertreibungen? Wer bringt Menschen wieder zusammen, die sich hasserfüllt bekämpft haben?

In Europa waren die politisch Verantwortlichen so klug, den mühseligen Weg zur Europäischen Union zu wagen. Der freiwillige Zusammenschluss, als friedliche Lebensgrundlage und um Kriege nicht mehr zuzulassen, ist erfolgreich - aber nicht für alle. Nicht in Ex-Jugoslawien, Zypern, Nordirland, Baskenland. Die Menschen leben dort nach Friedensschlüssen weiter in ihren Heimatländern, jedoch nähren Hass, leidvolle Erinnerungen, Vorurteile und wirtschaftliche Not die alte Feindschaft.

Hier setzt die Arbeit von CAMPUS15 ein: Jungen und Mädchen im Alter von 15 – 16 Jahren werden zu persönlichen Begegnungen eingeladen, an denen auch immer Jugendliche aus Deutschland und anderen europäischen Ländern teilnehmen, wie beim letzten Sommercamp in Königswinter: Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegovina, Kroatien, Polen, die Niederlande und Deutschland.

DER WEG

Seit 1998 wurden acht Sommercamps im Rheinland, sechs Rückbegegnungen in Ländern des westlichen Balkans, ein Trainingskurs für Jugendbetreuer aus Mittel- und Südosteuropa und ein Evaluierungsstreffen mit Betreuern und internationalen Experten für Konfliktmoderation durchgeführt. In 2009 gab es zusätzlich und zum ersten Mal ein offenes Einladungstreffen für alle, die jemals an unseren Projekten beteiligt waren.  

In den Sommercamps steht Vertrauenbildung im Vordergrund. In den Rückbegegnungen wird gemeinschaftlich an sozialen Projekten für Andere gearbeitet. Im dritten Jahr, nach Sommercamp und Rückbegegnung, unterstützt CAMPUS15 die Teilnehmer, eine weitere Begegnung selbständig vorzubereiten und durchzuführen. So gelingt es, die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum gemeinsamen Handeln für ein friedliches Europa zu gewinnen - und das in drei aufeinander folgenden Jahren über alle ethnischen, nationalen und religiösen Grenzen hinweg.

In den CAMPUS15-Projekten erleben die Jugendlichen aus den Balkanländern, wie junge Holländer, Deutsche und Polen - junge Europäer aus einem „alten“ Konfliktgebiet – heute miteinander umgehen. Die Jugendlichen aus Mitteleuropa wiederum erkennen, welche Bedeutung die Europäische Integration für die Sicherung des Friedens gespielt hat und weiterhin spielt. Und alle verspüren ganz deutlich die Notwendigkeit, die Europäische Union um die Länder des westlichen Balkans zu vervollständigen.

WIE WERDEN DIE PROJEKTE FINANZIERT?
Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Fördermittel aus dem Jugendprogramm der Europäischen Union und des Jugendministeriums von Nordrhein-Westfalen helfen bei der Finanzierung, falls Anträge auf Unterstützung Erfolg haben. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. So können Spenden zu 100 % in die Friedensarbeit investiert werden.

ÜBER CAMPUS15

CAMPUS15 wurde 1997 gegründet und ist beim Amtsgericht Siegburg als Verein eingetragen. CAMPUS15 ist politisch und konfessionell unabhängig, gemeinnützig und Träger der freien Jugendhilfe.
Mit den nachfolgenden Preisen wurde CAMPUS15 bisher ausgezeichnet:
2001:  Sonderpreis des Rhein-Sieg Kreises für Ehrenamt und Völkerverständigung;
2003:  Bilz-Preis (Köln) für Völkerverständigung;
2005:  Rhein-Sieg-Sportförderpreis für beispielhaftes soziales, gesellschaftliches Engagement;
2009:  den erstmals vergebenen Europäischen Bürger-Preis des Europäischen Parlaments.